1996

Mission: Assistenzsysteme für Wissensarbeiter

Als Spin off der HSG gründen wir unsere Information Factory, um eine neue Generation von Assistenzsystemen zu bauen, die Informationsflüsse optimiert – auf Prozess- und auf Inhaltsebene.  

Unseren ersten Assistenten für die strategische Unternehmensplanung einer Bank wird mit dem Preis Technologiestandort Schweiz ausgezeichnet. Das hat uns ermutigt weiter zu machen.

1998

Durch neue Kundenanforderungen werden unsere Assistenten internetfähig und um weitere Module wie die online Informationsbeschaffung (Fragebogentechnologie), automatisierte, grafische Auswertungen sowie neue Workflowmodule (Verteilung von Informationen, Aufbau von Wissensdatenbanken) erweitert. 

1999

Wir bauen den ersten Assistenten an der Schnittstelle zum Bürger.

Die kantonale Lösung für die Steuerdeklaration liefert den Bürgern von St. Gallen, erstmals in der Schweiz, einen Assistenten der über das Internet runtergeladen werden kann. Der Assistent ist ein Steuerexperte und unterstützt beim Ausfüllen der Steuererklärung mit Steuer- und Prozesswissen, überträgt automatisch Formulare und führt Plausibilitätsprüfungen durch. So wird nicht nur das Ausfüllen erleichtert, auch die Datenqualität steigt, wovon auch das Steueramt profitiert (weniger Rückfragen).

Heute sind im Steuerbereich neben dem Kanton St. Gallen die Kantone Zug (seit 2001), Schwyz (seit 2002), Tessin (seit 2002), Luzern (seit 2005), Basel Stadt (seit 2006), Zürich (seit 2012) und der Kanton Appenzell Ausserrhoden (seit 2017) unsere Kunden.

2000

Durch neue Kundenanforderungen werden unsere Assistentensysteme mandantenfähig (Rollen und Berechtigungen) und konzeptionell als Hub-Architektur erweitert. Erstmals werden unsere Lösungen auf der Systems in München einem breiten Publikum vorgestellt.

Die Hub-Architektur ermöglicht es vor allem grossen Unternehmen mit komplexen Anforderungen auf einer einheitlichen Infrastruktur dezentrale Assistentensysteme anzubieten und - z.B. im Rahmen einer Wissensdatenbank oder einheitlicher Standards - miteinander zu verknüpfen. 2000 ist auch das Jahr in dem unsere Software und Mutter aller Information Factory Assistentensysteme einen Namen erhält: Cont@xt.

2001

Für ein Versicherungsunternehmen entwickeln wir ein Assistenzsystem zur Personenschadensberechnung. Mit dieser Lösung verändern wir die Schadensberechnung in der Schweiz. Statt mit den in Buchform publizierten versicherungsmathematischen Tabellen lassen sich mit dem Assistenten (der dieses Expertenwissen integriert hat) komplizierte Personenschäden innert kurze Zeit berechnen.

Für eine Bank entwickeln wir ein Assistenzsystem für die Erstellung eines Businessplans für KMU's. Durch die im Assistenten hinterlegte Expertise in Form von betriebswirtschaftlichen Regeln, Kennzahlen und Auswertungen und einer Dialogführung werden Schritt für Schritt die für die Bank massgeblichen Informationen strukturiert abgefragt und zu einem Businessplan zusammengefügt. Konsistenz- und Plausibilitätsprüfungen führt der Businessplan-Assistent ebenfalls durch.

2002

In diesem Jahr entwickeln wir Konzepte, wie man mithilfe von Assistenten über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten kann – vor allem auch mit dem Kunden.

Durch eine Gesetzesänderung, die es erlaubt die Steuer elektronisch einzureichen, erweitern wir unseren Steuer-Assistenten um das eFiling-Modul. Und entwickeln die erste Online Einreichungslösung für Steuerdaten in der Schweiz. Die Steuerdeklaration wird auf Knopfdruck medienbruchfrei und sicher vom Bürger zum Steueramt übertragen. Heute haben wir bei diesem Kanton eine Nutzungsquote für die assistenzgestützte Deklaration von 90% bei einer medienbruchfreien Online-Einreichungsquote von über 50%.

Für ein internationales IT Unternehmen entwickeln wir einen Assistenten zur Durchführung von Zertifizierungen. Neben der Kernaufgabe „Prüfung“ werden auch administrative Prozesse (Anmeldung, Vorbereitung, Bestätigung) unterstützt.

2003

Immer stärker werden unsere Assistenten in bestehende Infrastrukturen integriert und erhalten eine Brückenfunktion zwischen verschiedenen Informationssystemen oder Datenbanken.

Im Bankenumfeld entwickeln wir Assistenten mit Schnittstellen zum Authentisierungs- und Autorisierungssystem, zum CRM, Taskmanagement und Kernbankensystem. So vernetzt man Prozesse / Silos digital, und erhält Zugang zu den Daten, die man für die Erledigung der Aufgabe nutzen will.    

2004

Mit unseren Kunden sprengen wir immer mehr die Grenzen, die uns Systeme und Organisationen setzen und entwickeln Assistenten, die Systeme und Silos vernetzen. Ein Beispiel ist ein Assistenzsystem für die Lombard Kreditvergabe in dem Loan Origination, Credit-Decision, Recovery, Fullfillment und Service in einem durchgängigen Prozess abgebildet werden. Der Assistent unterstützt die Kooperation und den Informationsaustausch, die Einhaltung von Terminen und Compliance Regeln, Eskalationsverfahren und Berechtigungen, Monitoring und Audit. Er unterstützt einerseits den medienbruchfreien Prozess, automatisiert die Vertragserstellung sowie die korrekte Ansteuerung der Um-Systeme und sorgt dabei für Qualität, Konsistenz, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der entscheidungsrelevanten Informationen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit ist für internationale Banken auch von Bedeutung, die zentralen und dezentralen Anforderungen aufeinander abzustimmen, um die Prozesse effizient aber auch effektiv zu gestalten. Für die Lombard-Kreditvergabe bauen wir Lösungen in den USA, Singapore, Hong Kong, Australien, Spanien, Italien, Frankreich, Luxembourg, Monaco und Deutschland.

2005

Um die Kundenberater beim Beraten zu unterstützen entwickeln wir zusammen mit einer Bank webbasierte Assistenzsysteme für Berater – teilweise integriert ins CRM. Z.B. für die Vorbereitung von Beratungsgesprächen oder die Ermittlung des Risiko Profils und der Beratungsstrategie für Wealth Management  Kunden.

Um strategische Entscheide abzusichern entwickeln wir Assistenten für die dynamische Durchführung von Reviews inklusive KPI Messung und Identifikation von Handlungsfeldern. Und Assistenten, die Kundenfluktuation permanent dezentral erfassen helfen und zentral auswerten können.

2007

Um die Durchlaufzeit von Kreditentscheiden weiter zu verkürzen, entwickeln wir eine Black Box, die unkritische Kreditentscheide anhand von Regeln identifiziert und freigibt. So können die Durchlaufzeiten von Kreditentscheiden von mehreren Wochen auf weniger als einen Tag reduziert werden. Gleichzeitig wird die Qualität verbessert. Das hochqualifizierte Personal wird wirksamer eingesetzt. Das Kreditgeschäft der Bank hat sich seither hervorragend entwickelt. Die Erträge aus dem Geschäft liefern heute einen substantiellen Beitrag zum Gesamtergebnis der Bank. Das Kreditbuch hat sich mehr als verzehnfacht.

Im selben Jahr bauen wir für ein grosses Schweizer und ein grosses deutsches Unternehmen Assistenten, mit denen man 360° Feedback und Mitarbeiterbefragungen hochprofessionell und ohne Berater - in Eigenregie - durchführen kann: Im Intra- oder Internet mit automatisiertem Reporting.

2009

Liefern wir den ersten Assistenten für das Ausfüllen von Baugesuchen.

Und einen Assistenten für den Vertrieb von Versicherungen im Rahmen des Wealth-Managements. Ebenfalls mit einem organisationsübergreifenden Workflow mit zahlreichen Compliance Vorschriften und Zugriffskontrollen, die überwacht und eingehalten werden müssen.

2010

Für ein Fintech Unternehmen entwickeln wir einen Assistenten für die Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen. Er unterstützt bei der Beurteilung der Leistung und der Planung von Zielen. Der Assistent wird in den darauffolgenden Jahren in weiteren Kundenprojekten funktional ausgebaut.

2011

Wenn man etwas öfter macht, zahlt es sich irgendwann aus: Für das Wealth Management gehen wir mit einem komplexen Kredit-Assistenzsystem nach nur 9 Monaten live. Die kurze Entwicklungszeit war erfolgskritisch. Das System ist weltweit im Einsatz und bis heute die einzige, die Systemlandschaft vollständig integrierende Lösung, der aus Fusionen entstandenen Grossbank.

Natürlich muss man auch etwas Neues anpacken: mit der FK2-Technologie investieren wir in die Zukunftssicherheit unserer Assistenzsysteme in der öffentlichen Verwaltung. Insbesondere auch in ihre Multi-Channel-Fähigkeiten und Plattformunabhängigkeit (new devices).

2012

Für unser strategisches Geschäftsfeld eGovernment liefern wir eine zentrale Datendrehscheibe für die Koordination von verschiedenen Einreichungskanälen mit den Um-Systemen in der öffentlichen Verwaltung.

2013

Unsere Steuerassistenten werden noch bürgerorientierter und deshalb auch auf „new device“ wie Tablets einsetzbar.

2014

Wie auch in den Jahren zuvor bauen wir weiterhin innovative Assistenten für unser strategisches Geschäftsfeld Finance, die Informationsflüsse in den Banken optimieren. Z.B. Assistenten, die für die Planung neuer UHNW-Events die vergangenen Investitionen bewerten.

2015

In der Schweiz sind mehr als 1 Million Steuerdeklarationen über unsere Assistenzsysteme erstellt worden – Information Factory ist Marktführer. Wir sind stolz auf die langen, vertrauensvollen Kundenbeziehungen und entwickeln uns weiter mit neuen Multi-Channel Technologien.

2016

Wir feiern 20 Jahre Information Factory. Und mit 20...da befindet man sich in der Pole-Position...fängt das Leben eigentlich erst an.

Im Kreditprozess integrieren wir jetzt auch den Kunden in den Bank-Prozess und stärken die Wettbewerbsposition der Bank. Ein Assistent steuert dezentral die elektronischen Unterschriften. Dadurch werden der Over-Night-Prozessschritt für Versand und Rückversand von Vertragsdokumenten bzw. ein physisches Treffen überflüssig. Kredite können jetzt innerhalb von wenigen Minuten angefragt, entschieden, umgesetzt und freigegeben werden.

Kontaktkanal

Wir nehmen uns immer Zeit für ein persönliches Gespräch, sagen Sie uns einfach wann und wie:

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